Zusatz­qualifikation Theater­pädagogik
2021–2023

Berufbegleitendes Fortbildungsprogramm. Anerkannt als theaterpädagogische Grundbildung vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT)

Dieses Qualifizierungsprogramm wendet sich an Multiplikator*innen in pädagogischen und künstlerischen Berufen sowie an Studierende und Wiedereinsteiger*innen.

Info-Abend

Der Info-Abend zum kommenden Fortbildungsprogramm findet am

Donnerstag, den 10. Dezember 2020 um 19–21 Uhr
aufgrund der aktuellen Corona-Situation auf Zoom statt.

Interessent*innen erhalten auf Anfrage per Email den Zugang. Das Programm startet am 16. Januar 2021, Anmeldungen laufen ab jetzt!

Voraussetzungen

Interesse und Lust an Spiel, Körperarbeit, zeitgenössischem Theater und Performance.

Folgende Kompetenzen werden erworben

  • Theatrale Spielprojekte im eigenen Arbeitsfeld entwerfen, anleiten und präsentieren
  • Grundregeln von Rollenarbeit und Ensemble-Spiel
  • Impulse aus anderen Künsten aufnehmen
  • Überblick über zeitgenössische Theaterformen

Zertifikat

Grundlagen der Theaterpädagogik nach den aktuellen Richtlinien vom Bundesverband Theaterpädagogik (BuT)

Kosten

4.150 € (Kursgebühren 2.750 € plus Übernachtung und Verpflegung obligatorisch 1.400 €). An den Studientagen gilt Selbstverpflegung.

Ratenzahlung möglich: Erste Rate 250 € (inkl. Anmeldegebühr). Weitere 26 Monatsraten à 150 €.

Die beiden 5-tägigen Seminare werden in 2021 und 2022 als Bildungsurlaub beantragt.

  • mit inszeniertem Spiel theatrale Akzente setzen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit
  • biografische und aktuelle Themen aufgreifen und mit theatralen Mitteln bearbeiten 
  • über Bewegung und Improvisation Spontanität, Empathie, Humor und Intuition fördern
  • von der Idee zur Szene: verschiedene Inszenierungsansätze entwickeln. Musik, Choreografie, Bühnenbild und digitale Medien integrieren
  • ästhetische Vorlieben entdecken und mit künstlerischem Ausdruck die eigene Persönlichkeit stärken
  • Spiel- und Theaterprojekte im eigenen Arbeitsfeld initiieren, durchführen und in der Gruppe auswerten
  • im Ensemble Diversität wahrnehmen und kommunizieren 
  • spielend ein zusätzliches professionelles Standbein gewinnen. Lachen!

Das erste Jahr

 
 

1. Der Theaterprozess

An 5 Wochenenden und einem 5-Tage-Workshop entsteht ein Theaterprojekt in Form einer Collage. Im Probenprozess erleben sich die Teilnehmenden als Ideengeber*innen, Spieler*innen, Tänzer*innen, Erzähler*innen, Performer*innen.

  • Improvisation: Von der Bewegung und dem Spiel mit Objekten zur Entwicklung von Szenen
  • Zeitgenössische Theatertexte kennenlernen, auswählen und integrieren
  • Ansätze von biografischem Theater: Persönlichen Erinnerungen Gestalt geben 
  • Arbeit mit der Stimme
  • choreografische Elemente, Fotografie und digitale Medien einbeziehen
  • einen eigenen Stil entwickeln und profilieren
  • sich selbst ins Spiel bringen

Die Theaterarbeit mündet in einer Werkstattaufführung am Sa., den 9. Oktober 2021.

 

2. Die Studientage

Die 12 einzelnen Studientage liegen an wechselnden Wochentagen meistens von 14 bis 21 Uhr. Jeder Studientag hat ein eigenes Thema. Spielsequenzen dazu werden von den Teilnehmenden vorbereitet und angeleitet. Dabei geht es um praktische und theoretische Einführungen in verschiedene Formen von Spiel und Theater wie: Szenisches Spiel mit Material und Requisit, Einsatz von Musik und Rhythmus, Maskenspiel, Jeux dramatiques, Forumtheater, Improvisationstheater, Figurentheater, Clownstheater, Bildende Kunst als Quelle für Performances.

Verschiedene Arten von Resonanz und Feedback werden vermittelt und erprobt. Grundlagenliteratur wird vorgestellt.

Die beratende Begleitung von Spiel- und Theaterprojekten, die die Teilnehmenden in ihren Arbeitsfeldern durchführen, ist ein weiterer Schwerpunkt.

Eine Dokumentation dieser Projekte ist Bestandteil des Fortbildungsprogramms.

Das zweite Jahr

 

Im Vordergrund steht die konzeptionelle Anleitungspraxis und die Arbeit am eigenen Profil. Weiterhin geht es um produktive Ensemblearbeit.

Ein 5-tägiges Regieseminar mit einem*r professionellen Regisseur*in bringt neue Impulse für eigene Inszenierungen. Im Fokus stehen dabei unterschiedliche Theaterarbeiten richtungsweisender Regisseur*innen.

Zwei Wochenendworkshops bieten weiterführende Zugänge zu Improvisation, literarischen Vorlagen und dem Einsatz von Medien wie Fotografie und Video.

Drei Wochenenden widmen wir der Planung, Vorbereitung und Durchführung einer Performance an einem Ort außerhalb der Akademie. Die Gruppe konzipiert, recherchiert, erprobt und präsentiert eine theatrale Performance im Kontext eines öffentlichen Rahmens im Raum Segeberg.

Die Arbeit an 12 Studientagen orientiert sich verstärkt an den Interessen der Teilnehmenden. Anregungen zu Theaterbesuchen und Kriterien für die Wahrnehmung von zeitgenössischen Inszenierungen gehören ebenso zum Programm der Studientage wie ein schriftliches Regiekonzept für eine eigene Inszenierung.

Den Abschluss bildet voraussichtlich Ende 2022 ein Wochenende mit Kolloquium und Präsentation von Projekten.

600 Fortbildungsstunden verteilen sich auf:
10 Theaterwochenenden à 20 Unterrichtsstunden
2 × 5-Tage-Seminare (Bildungsurlaub)
24 Studientage à 10 Unterrichtsstunden
sowie 60 Stunden eigene Projektarbeit

Termine für Theaterwochenenden 2021:

immer freitags, 18 Uhr bis sonntags, 15.30 Uhr

  1. WE 26. – 28. Februar 2021
  2. WE 26. – 28. März 2021
  3. WE 28. – 30. Mai 2021
  4. WE 13. – 15. August 2021
  5. WE 10. – 12. September 2021

Präsentationsworkshop
Mittwoch, 6. – Sonntag, 10. Oktober 2021

  1. Studientag, Samstag, 16. Januar 2021, 11–18 Uhr
  2. Studientag, Mittwoch, 10. Februar 2021, 14–21 Uhr

Die Termine und Orte für die folgenden Studientage werden mit der Gruppe vereinbart. Sie liegen in der Regel an wechselnden Wochentagen jeweils von 14 bis 21 Uhr. An den Studientagen gibt es keine Verpflegung vor Ort.

Termine für die TheaterWE und das Gruppenprojekt 2022 werden Mitte 2021 genannt.

Foto: Thomas Hirsch-Hüffell

Angelika Hüffell

Spiel- und Theaterpädagogin, Projektleiterin, Community Performance Teacher, Ausbildung in Kinästhetik und Tanztheater

Foto: Armin Smailovic

Anne Katrin Klinge

Schauspielerin, Performerin, Theaterpädagogin am Thalia Theater Hamburg für den Bereich Thalia und Schule, MA Performance Arts

Foto: Kerstin Hagge

Sabine Lück

Leiterin KulturAkademie Segeberg im Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V.

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Ein Kooperationsprojekt von dell'arte, Verein zur Förderung der Spiel- und Theaterpädagogik e.V. Hamburg und der KulturAkademie Segeberg im Verein für Jugend und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V. (VJKA)

dellarte-theaterpaedagogik.de

www.vjka.de

Veranstaltungsorte:

KulturAkademie Segeberg
Marienstraße 31
23795 Bad Segeberg
Tel: 04551 95910

JUZ Mühle
An der Trave 1
23795 Bad Segeberg
Tel: 04551 95910

Anmeldung und Anfragen bei:

Sabine Lück: s.lueck@vjka.de | 04551 959112
Angelika Hüffell: a.hueffell@web.de | 0172 4226015
Anne Katrin Klinge: annekatrinklinge@web.de